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"Der Würfel" e.V. im Club WK |||

Bernhard-Kellermann-Str. 4

01968 Senftenberg

Tel.: 03573-62110

Fax: 03573-8099976

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Projekte

 

Erlebnispädagogik

 

Sich selbst erleben lernen,
an die Grenzen gehen,
aber im Team arbeiten.

 

In der Erlebnispädagogik  kommen unter Anderem kooperative Abenteuerspiele zur Anwendung um in der Arbeit mit Kinder und Jugendlichen das soziale Lernen mit  Aktionen  zu kombinieren.

 

Dieses wollen wir uns zu nutze machen um durch eine Reihe von Spielen das Vertrauen zu einander, die Wahrnehmung ihrer Fähigkeiten, die Kooperation miteinander und natürlich  ihr Selbstbewusstsein zu stärken.

Wir bieten den Schulen sowie Vereinen unserer Stadt auf Wunsch eine ganze Reihe Projekte
im erlebnispädagogischen und abenteuersportlichen Bereich an.
Ab diesem Jahr auch den Niedrigseilgarten!

Das erlebnispädagogisches Outdoor-Angebot für Senftenberg

 

Niedrigseilgarten

ein Angebot für Senftenberg von den Kooperationspartnern
B.-Kellermann Oberschule & Würfel e.V.

 

Vorwort

Erlebnispädagogik in der Schule ist noch eher selten!
Doch es wird immer wichtiger in unserer Gesellschaft, dass Praxislernvarianten und erlebnispädagogische Angebote in den Alltag von Schule & Beruf integriert werden.


Die Idee einen Niedrigseilgarten auf dem Gelände der B.-Kellermann Oberschule zu errichten, ist durch viele erlebnispädagogische Projekte die wir gemeinsam durchgeführt haben entstanden.

 

Was ist ein Niedrigseilgarten?

Ein Niedrigseilgarten, Klettergarten oder Seilpark genannt, besteht aus Seilen oder Brücken, die mindestens zwei Bäume oder Masten,  meist in Schritthöhe (unter einem Meter) verbinden. Die unterschiedlichen Parcours sind dabei als Problemlösungsaufgaben für das Team konzipiert - eben so, dass die Gruppe nur gemeinsam den Parcours überqueren und das Ziel in Kooperation miteinander erreichen kann. Im Gegensatz zu den Hochseilgärten orientieren sich Niedrigseilgärten weniger an sportlichen Zielsetzungen und individuellen Erfolgserlebnissen, als dass sie viel mehr ein pädagogisches Lernmedium zur Vermittlung wichtiger Schlüsselqualifikationen und Sozialkompetenzen darstellen. Aus diesem Grund werden sie in der Erlebnispädagogik eingesetzt. Anders als touristisch orientierte Seilgärten liegt unserem pädagogischen Niedrigseilgarten immer  ein erlebnispädagogisches Konzept  zugrunde.


Das Augenmerk liegt auf der Persönlichkeitsentwicklung und dem Teamtraining. Dabei werden vor allem Kompetenzen wie Kooperationsfähigkeit und positives Sozialverhalten erlebt, sichtbar gemacht und gefördert.

 

Was wollen wir erreichen?

Natürlich ist es unser Anliegen den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrerinnen & Lehrern  der B.-Kellermann Oberschule die Möglichkeit zu geben, ihre Teamkompetenzen zu entwickeln und zu stärken. Wir wollen dieses auch in den Unterrichtsalltag integrieren und dabei auch Voraussetzungen schaffen um an die Grenzen des eigenen Körpers zu gehen, Sozialkompetenzen zu fördern und Ängste sowie Vorurteile abzubauen. Ein toleranter Umgang zwischen Lehrkräften und Schülern ist ein wichtiger Bestandteil, um gemeinsam das Ziel „Niedrigseilgarten bezwingen“ zu realisieren.


Doch auch im Freizeitbereich soll dieses Projekt Früchte tragen. Durch den Verein „Der Würfel“ e.V. und einer hierfür qualifizierten Fachkraft soll Kindern und Jugendlichen unserer Stadt die Möglichkeit geboten werden, sich auszuprobieren und Toleranz im Umgang mit Anderen zu erleben und vermittelt zu bekommen.


Desweiteren denken wir auch an Sozial- und Teamtrainings für Schulklassen, Teenager- und Jugendgruppen sowie für Ausbildungsgruppen (Azubi Team-Trainings) aller Schulen und Berufsschulen der Stadt.


Wir könnten  handlungsorientierte Teambuildings und Teamtraining-Seminare  für Erwachsene anbieten. Zum Beispiel für Firmen und Betriebe zur Teamentwicklung oder als motivierenden Betriebsausflug sowie für Teams aus Vereinen, Organisationen, Verbänden und Verwaltungen.

 

Also auch eine Investition in die Zukunft unserer Stadt!

 

Allgemeine Beschreibung

 

Der Niedrigseilgarten ist für pädagogische und sportliche Programmangebote im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit konzipiert. Anhand natursportlicher Methodenwird soziales Lernen in der Gruppe und die Persönlichkeitsentwicklung gefördert. Auf den niedrigen Elementen können einerseits teamfördernde Interaktionen unter Anleitung durchgeführt werden, anderseits dienen sie dem freien Spiel bei dem sich die Kinder selbstständig auf den Balancierelementen ausprobieren können.

Lernziel: Geschicklichkeit, motorische Koordination, sportive Bewegung
Auf diesen Elementen kann man sich im balancieren, hangeln, schwingen usw. üben. Aufgrund der alltagsunüblichen Anforderungen bleiben die Elemente auch nach mehrmaligem Begehen interessant.


Lernziel: Sozialkompetenz, Kooperation, Kommunikation, Gruppenzusammenhalt. Durch spezifische Aufgabenstellung und Anleitung können die niedrigen Elemente auch als zusammenhängender Parcours begangen werden, bei dem es das Ziel ist, dass die gesamte Gruppe den Parcours bewältigt, ohne dass auch nur eine Person den Boden berührt. Dies gelingt nur wenn alle Teilnehmer/Innen ein hohes Maß an Kooperation,
Kommunikation und gegenseitiger Hilfe zeigen und praktizieren.

 

 

 

 

 

 

 

Kooperation mit Schule

 

 

Um die bestehende Angebotspalette der Jugendeinrichtung zu verbessern und noch vorhandene Ressourcen besser auszuschöpfen, wurde im Jahr 2005 ein Kooperationsvertrag mit der Senftenberger „Bernhard-Kellermann-Oberschule“ unterzeichnet.


Bisher gemeinsam durchgeführte Aktionen auch mit anderen Schulen bestätigen, wie wichtig die Zusammenarbeit mit Schule, im Hinblick auf das Ganztagsschulprojekt ist.
   
Im  § 11 des SGB VIII sind die Aufgaben der Jugendarbeit als Pflichtleistung beschrieben. Einen Schwerpunkt bildet die außerschulische Jugendbildung in allgemeiner, politischer, sozialer, gesundheitlicher und kultureller Hinsicht. Gerade dieser Bereich gewinnt auf Grund gesellschaftlicher Veränderungen seit einigen Jahren immer mehr an Bedeutung.


Wir befinden uns in einer Wissens- und Risikogesellschaft, in der immer mehr Priorität auf Eigenmotivation und selbstgesteuertes Lernen gelegt wird. Lebensläufe werden immer unsicherer und dennoch geht es darum, aus einer Vielzahl von Möglichkeiten seine eigene Identität zu finden.

Schule kann hier nur in begrenzter Weise ihren Anteil leisten, so dass sich an dieser Stelle eine zwingende Notwendigkeit zur Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe ergibt.

Mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages wurde die Basis für abwechslungsreiche, schulbegleitende Projekte mit Bildungscharakter geschaffen. In diesem Zusammenhang sollen folgende sozialpädagogische Ziele erreicht werden:

  • Förderung von Selbständigkeit
  • Steigerung der Bildungsqualität der Schule
  • Ausbau sozialer Kompetenzen
  • Schaffung von Chancengleichheit, um Ausgrenzungstendenzen sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher entgegen zu wirken
  • Stärkung des Verantwortungsbewusstseins

 

Durch die Vernetzung von Schule und Jugendarbeit ergibt sich für die Sozialpädagogen des „Würfel“ e. V. sowie für die Verantwortlichen der Schule die Möglichkeit, die jeweiligen spezifischen fachlichen Zugänge und Arbeitsmethoden gemeinsam in Projekten einzubringen.

Vor diesem Hintergrund werden von unserem Verein jährlich verschiedenste Aktivitäten geplant und umgesetzt. So z. B.:

  • Durchführung von Kunstprojekten
  • Unterstützung bei bereits bestehenden und vorgesehenen Projekten der Schule
  • sozialpädagogische Gruppenarbeit
  • erlebnispädagogische Projekte

 

Wir, von Seiten der Jugendhilfe, sehen gerade in der Erlebnispädagogik einen wichtigen Ansatzpunkt. Erlebnispädagogische Projekte sollen dazu dienen, problematisches Verhalten von Schülern in ungewohntem Kontext zu thematisieren.

 

 

 

 

 

 

Kooperationsprojekt mit der Stiftung SPI
 

 

 

JUGENDKULTURTAGE  „… und sie bewegt sich doch! – Jugendkultur in Senftenberg“
Im Jahr 2007 wurde durch den „Würfel“ e. V. und die Stiftung SPI, Niederlassung Brandenburg erstmals zur Durchführung der Jugendkulturtage aufgerufen. Hintergrund war die auch heute noch aktuelle Diskussion um den Stellenwert kultureller Angebote in der europäischen Bildungslandschaft und die Ergebnisse der UNESCO-Weltkonferenz zur künstlerischen Bildung in Lissabon 2006.

Die Idee war es, diesbezügliche Angebote im Rahmen der etablierten Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit der Stadt Senftenberg zu präsentieren und zu promoten und somit den Stellenwert des Arbeitsfeldes beim Heranwachsen von Kindern und Jugendlichen zu unterstreichen.

Seither werden jährlich, gemessen an den Bedarfen und Interessenlagen der Kinder und Jugendlichen, verschiedenste Workshops über einen Zeitraum von 3 Tagen durchgeführt und im Anschluss öffentlich präsentiert.

Workshop-Inhalte sind beispielsweise: Graffiti-Projekte, Tanz, Film/Radio, Musik, Fotografie, BMX

 

 

Rallye "Monte Mostrich"

 

Ein Angebot füe die Schülerinnen & Schüler aller 6. Klassen!

 

Zielgruppe

Die primäre Zielgruppe des Projektes sind die ca. ??? Schüler/innen der 6. Klassen aus den Grundschulen Senftenbergs und Hosena, des Senftenberger Gymnasiums und der Schule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt Lernen/"Marianne Seidel“. Die sekundären Zielgruppen sind die Lehrer/innen und Eltern dieser Schüler sowie die verschiedenen Kooperationspartner.

 

ProjektbeteiligteOrganisatoren

  • Mitarbeiter/innen des Würfel e.V.

  • Mitarbeiter/innen des Kultur- und Freizeitzentrums „Pegasus“

    (Stiftung SPI, NL Brandenburg)

  • Schulsozialarbeiter/innen:

    Bernhard Kellermann Oberschule (Würfel e.V.)

    Dr. Otto Rindt Oberschule (Stiftung SPI, NL Brandenburg)

    Schule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt "Lernen" "Marianne Seidel" (Stiftung SPI, NL Brandenburg)

    Kooperationspartner

Jugendamt OSL-Lausitz (Sozialer Dienst), Stadtbibliothek, Feuerwehr, Museum, Kinderschutzbund, Tierpark, Stadtverwaltung Senftenberg, Gesundheitsamt, Deutsches Rotes Kreuz, Hochschule Lausitz, Lausitzer Rundschau, Sparkasse Niederlausitz, Verkehrswacht, Polizei, Nachwuchsliteratur Zentrum „Ich schreibe!“

Projektziele

Neben dem Ausbau der Netzwerkarbeit zwischen den verschiedenen sozialen Einrichtungen in der Stadt Senftenberg ist das Hauptanliegen des Projektes der „Erzieherische und präventive Kinder- und Jugendschutz“. Im Rahmen der „Rallye Monte Mostrich“ sollen die Schüler/innen die verschiedenen sozialen und kulturellen Einrichtungen in Senftenberg kennen lernen. Hierbei sind das Erlernen sozialer Fähigkeiten und das Erleben alternativer Lernformen, dies betrifft auch die Lehrer/innen und Eltern der Schüler/innen, weitere Anliegen des Projektes. Die operativen Ziele des Projektes betreffen die Entwicklung und Förderung verschiedener Kompetenzen der Schüler/innen. Hierbei wird zwischen Selbst-, Sozial- und Sachkompetenz­ differenziert. Mit der Neuerung im Jahr 2013 die Rallye mit medienpädagogischen Elementen zu untersetzen, wird eine Förderung der Medienkompetenz erreicht.

Entwicklung der Selbstkompetenz

Sie beschreiben den Erwerb von Wissen über Hilfsmöglichkeiten, welche sie in besonderen Problemlagen nutzen können. Hierbei geht es um die Entwicklung von Entscheidungs- und Urteilsfähigkeit, die Verbesserung von Ausdauer und Durchhaltevermögen und der Stärkung des Willens. In diesem Rahmen werden die Erfüllung der Bedürfnisse nach Partizipation und Verantwortungsübernahme, einer bewussten und erfolgreichen Gestaltung ihrer sozialen Beziehungen und die Erfahrung von altersgerechte kreative Methoden sowie der Wunsch Neues zu erfahren und zu erleben angestrebt.

 

Entwicklung der Sozialkompetenz­

Hierzu zählen im speziellen die Ausbildung und Förderung von Teamfähigkeit, Kooperation und Hilfsbereitschaft innerhalb der Schulklassen sowie die Integration von Schülern/innen der verschiedenen Schulformen. Durch die Übernahme von Verantwortung sollen die Zusammenarbeit und gegenseitige Akzeptanz in der Gruppe gestärkt werden. Ein besonderes Augenmerk richtet sich hierbei auf die Einhaltung von Verhaltensregeln und die Weiterentwicklung von Kritikfähigkeit.

Der Umgang mit Problemen erfolgt lösungsorientiert und soll die Gewinnung von Vertrauen in sich und andere stärken. Das Erlernen verschiedener Kommunikationsformen, Kreativität und Phantasie sowie die Entwicklung der Orientierungsfähigkeit innerhalb der Stadt werden bei der Lösung der Aufgaben durch das Anlaufen der verschiedenen sozialen Einrichtungen als Stationen innerhalb der Stadtrallye gefördert.

 

Entwicklung der Sachkompetenz

Die Förderung der Sachkompetenz wird durch die z.B. durch die Fotoaufgaben umgesetzt. Hierbei werden die Wahrnehmungsfähigkeit sowie die Fähigkeit Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu erkennen, geschult. Weiterhin soll hierbei ein Transfer von Strategien auf neue Situationen stattfinden, bei welchem die Schüler/innen Regeln erkennen und Muster für systemisches Handeln bilden. Auch körperliche Beweglichkeit und Koordinationsvermögen werden in diesem Rahmen gefördert.

 

 Medienkompetenz

In der heutigen Zeit, die sich durch eine rasante technische Entwicklung auszeichnet, ist das Fördern von Medienkompetenzen eine immer wichtiger werdende pädagogische Aufgabe. Zur Medienkompetenz gehören unter anderem die Medienkunde und die Mediengestaltung. Die Schüler/innen erweitern ihre Medienkunde mit der Benutzung der GPS-Geräte bzw. mit der Kamera.

 

Methodik

Methodisches Anliegen des Projektes ist die Praktizierung einer alternativen Lern-Form zum Frontalunterricht in der Schule. Lernen soll Spaß machen. Hierzu werden die Schüler/innen in kleinere Gruppen eingeteilt, in denen die Lösungen der Aufgaben in Form einer Diskussion und durch Verhandeln in einer lockeren Atmosphäre angestrebt werden.

 

 

 

 

 
Öffnungszeiten

Montag:

15.00-18.00 Uhr offener Treff

Mittwoch

15.00-18.00 Uhr offener Treff

Freitag:

15.00-18.00 Uhr offener Treff

Dienstag:

15.00-16.30 Uhr Sport

16.30-18.00 Uhr offener Treff

Donnerstag:

15.00-18.00 Uhr offener Treff

 
Vorstand & Mitglieder

Vorstand:

Dirk Lück: Vereinsvorsitzender

Martin Hunschag: Schatzmeister

Anja Lück: Schriftführerin

 

Vereinsmitglieder:

Carolin Klein, Vicky Steinert, Veronika Pohl,

Barbara Scheffert, Torsten Haupt,

Melanie Weigt, Gudrun Pawlak, Christin Müller,

Doreen Zöllner

 

 

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